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9.Jg & E-Phase
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Q - Phase
Jg. 12 Abitur
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Sie befinden sich auf meiner freiwillig erstellten und  privat zugänglich gemachten Internetpräsenz.

Die hier gemachten Aussagen ersetzen keine offiziellen Verlautbarungen und erfolgen unter Ausschluss jeglicher Gewähr und jeglichen Anspruches.

M.Kohn 2009

Ausland

Ganzes Schuljahr

Erstes Halbjahr

ist sich noch nicht ganz sicher, was genau für sie in Frage kommt: Soll sie für das erste halbe Jahr der E-Phase ins Ausland gehen oder ist es nicht ratsamer, dort ein ganzes Jahr zu verbringen? Natürlich ist das auch eine Geldfrage, aber Rita überlässte diese Dinge ihren Eltern, und die haben signalisiert, dass auch ein Jahr drin wäre, vorausgesetzt, die Schule leidet nicht zu sehr darunter. Rita aber wiederum ist es wichtig, dass ihr Verhältnis zu Fred nicht so sehr leidet, und da wäre doch auch ein Halbjahr ein guter Kompromiss.

In einer Beratung erfährt Rita zunächst, dass es nicht mehr wie früher möglich ist, die Ephase zu überspringen, wenn sie für ein Jahr ins Ausland geht. Das ist ja schon einmal keine so gute Sache, denn sie muss dann die E-Phase nach der Rückkehr aus dem Ausland neu beginnen. Sie muss außerdem selbst dafür Sorge tragen, dass sie im Ausland an eine Schule kommt, wo sich bestimmte Mindestanforderungen erfüllen lassen, als da wären:

  • Unterricht in zwei Fremdsprachen gemäß den hiesigen Bestimmungen (für Latein-Schüler/innen oft schwierig)
  • Unterricht in einem Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Feld
  • Unterricht in Mathematik
  • Unterricht in einem der Fächer Biologie, Chemie oder Physik

Das klingt machbar, sofern man seine Fremdsprachen einfach weiter belegen kann.

Bleibt noch die Überlegung, wohin die Reise gehen soll. Die meisten finden ja Nordamerika spitzenmäßig, da ginge dann Englisch in den USA oder auch Englisch und Französisch in Kanada. Oder Australien?

Eine echt coole Sache wäre aber auch ein Jahr Südamerika, Rita überlegt, dass sie da auf keinen Fall um einen Spanisch -Platz kämpfen müsste, wenn sie nun diese Sprache neu begönne. Allerdings hat man ihr schon gesagt, dass das auch ein Risiko beinhaltet:

Wenn sie nach einem Jahr zurückkehrt, hat sie nämlich keinen Anspruch auf Spanischunterricht. Hier muss sie sich im Vorfeld bei den entsprechenenden Schulen vergewissern, wie das - zum Beispiel durch Ergänzungsunterricht in der 2.Fremdsprache der SekII - vermieden werden könnte. Rita würde also u.U. im Ausland Englisch und Spanisch lernen, dann im 10.Jahrgang Pech haben und Spanisch nicht fortsetzen können...

Viele “wenns” und “abers”...

Eine Wiederholung des 10.Jahrgangs wird zudem - neben dem Zeitverlust selbst - bedeuten, dass sich Rita in der Q-Phase keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfte, denn es gibt eine Höchstverweildauer von 4 Jahren auf der Profiloberstufe!

    Entscheidend ist, dass Rita und ihre Eltern selbst verantwortlich für die Planung des Auslandsaufenthaltes und dessen Konsequenzen sind!

Wenn Rita sich das so überlegt, kommt ihr denn doch die Entscheidung für ein Halbjahr im Ausland als viel besser Alternative in den Sinn. Was muss sie in diesem Fall beachten?

Entscheidend ist es hierbei, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Versetzung in die Q-Phase zu schaffen. Da sie für die Versetzung am Ende der E-Phase die14 Noten der zu belegenden Fächer braucht und da diese Noten aus dem zweiten Halbjahr stammen müssen, um für die Konferenz Geltung zu haben, ist daraus schon abzuleiten, dass nur das erste Halbjahr im Ausland verbracht werden kann.

Der Knackpunkt des halbjährigen Aufenthaltes ist schnell entdeckt:

Der Übersicht der E-Phase ist zu entnehmen, dass die Fächer Erdkunde und Geschichte epochal unterrichtet werden. Rita muss also mit dem/der SekII Koordinator/in absprechen, in welchen Klassenverband der E-Phase sie nach dem ersten Halbjahr zurückkehrt. Hat dieser im ersten Halbjahr Geschichte, so muss Rita das Fach auch im Ausland belegen; ist es Erdkunde, dann muss es eben Erdkunde im Ausland sein. Wird eines der beiden Fächer nicht angeboten, dann muss sie in den Klassenverband der E-Phase überwiesen werden, der Unterricht in dem Fach, das sie nicht anwählen konnte, im zweiten Halbjahr erhält.

Die Beurteilung der ausländischen Schule in dem Epochenfach wird dann als 14.Note in die Versetzungskonferenz eingebracht, die 13 anderen Fächer macht Rita ja im Klassenverband im 2.Halbjahr ganz normal mit.

 

Rita weiß nun schon mehr, aber sie wird sich noch umhören, ob so ein Auslandsaufenthalt für sie etwas ist.

 


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