sind im 9.Jahrgang und haben schon eine ganze Menge über die neue Struktur der SekII gehört. Ein bisschen beneiden sie ihre älteren Geschwister, die sich mit dem alten System klasse auskannten und auch ganz
brauchbare Ergebnisse im Abitur erzielt haben. Nun aber sollen sie sich bald für einen der vier angebotenen Schwerpunkte entscheiden. Die erste Hilfestellung dazu bietet eine BERATUNGSVERANSTALTUNG
in der Aula der Cäcilienschule, die zu Beginn des Kalenderjahres stattfindet, in dem Fred&Rita in den 10.Jahrgang versetzt werden. Zu dieser Beratung sind auch ihre Sorgeberechtigten eingeladen, damit auch diese erfahren, was sich wie in den nächsten Wochen und Monaten abspielen wird und worauf unbedingt zu achten ist.
hört, dass er in der 10.Klasse eine neue Fremdsprache beginnen kann! Das klingt für ihn verführerisch, denn in
Fratein ist er keine Leuchte, und außerdem findet er, dass Spanisch sowieso viel angesagter ist. Das Problem ist allerdings, dass es nur an wenigen Schulen im
Kooperationsverbund angeboten wird und dass in der Regel viel, viel mehr Interessierte Spanischunterricht haben wollen als Plätze zur Verfügung stehen. Da überlegt er sich, ob nicht Italienisch
eine tolle Alternative wäre. Oder Niederländisch? Russisch vielleicht? Neben Latein und Französisch für Neubeginner
stehen alle diese Sprachen irgendwie zur Disposition, aber eben abhängig davon, ob genug oder zu viele Interessenten den Unterricht aufnehmen wollen und/oder ob sich Lehrerstunden an Schulen finden, die diese Sprachen
dann auch tatsächlich bis zum Abitur anbieten können. Organisatorisch ist das machbar, denn diese neu beginnenden Fremdsprachen werden von allen Schulen im Stundenplan parallel geschaltet, so
dass keinem, der das wirklich machen will, Nachteile entstehen können. Bleibt nur die Fahrerei. Fred schluckt trocken, als er hört, dass die neue Sprache in der E-Phase in 4 Wochenstunden
neu erlernen muss, und dass er diese Sprache, egal ob sie ihm liegt oder nicht (und das gilt natürlich auch für die Lehrkraft, denkt Fred bekümmert), durchgängig bis zu seinem Abitur erlernen muss. Ohne Umkehr.
Zudem sind die Noten von zwei Kurshalbjahren in dieser neuen Fremdsprache in die Abiturqualifikation einzubringen! - - - Fred beschließt, das alles nochmal zu überschlafen.
Ansonsten ergeben sich, wie er gehört hat, im Vergleich zur 9. Klasse keine großen Veränderungen. Und um die kleinen wird er sich kümmern, wenn es soweit ist. Nur kein Stress.
Der Unterricht findet in der E-Phase nach wie vor größtenteils im Klassenverband statt. - Fred ist das im Moment völlig egal, ihm geht es einzig und allein um seine . Die aber wird er wohl in dem kommenden Schuljahr so oder so kaum zu Gesicht bekommen, denn Rita ist fasziniert von der Möglichkeit, entweder das
erste Halbjahr oder das ganze 10.Schuljahr im Ausland zu verbringen. Gespannt besucht sie eine Informationsveranstaltung, die Frau Löber für alle interessierten Buben und Mädel samt deren Eltern anbietet.
Näheres auf der unten links angezeigten Folgeseite <Ausland>. Nach der Beratungsveranstaltung müssen Rita & Fred in jedem Fall einen Wahlbogen ausfüllen, auf dem sie kennzeichnen, welche Fächer sie zu den
ohnehin vorgeschriebenen dazu wählen möchten, ggf. alternativ zu diesen. Die Übersicht der E-Phase auf verschafft hier entsprechende Einblicke.
Generell ist zu beachten, dass man in der Q-Phase nur solche Fächer zum Prüfungsfach wählen kann, die man in der E-Phase
betrieben hat. Man sollte also vorsichtig sein, wenn man ein Fach durch ein anderes ersetzt, denn u.U. kann man dann nicht mehr seine Schwerpunkte frei wählen.
Wenn er z.B. DS statt Kunst wählt, kann er den MuKuSP nicht mehr anwählen, weil er Kunst als EF braucht, wenn er Musik als P2 gewählt hat, denn DS ist als EF in diesem SP nicht zugelassen! Schlussfolgerung: Lieber ein Fach zusätzlich als alternativ anwählen. In jedem Fall sich gut informieren.
In einer Vorabfrage
wird ebenfalls um Auskunft darüber gebeten, welchen Schwerpunkt sich Rita & Fred nach der E-Phase für sich vorstellen
könnten, ob sie vielleicht ins Ausland gehen werden oder auch lieber die Schule nach dem 9.Jahrgang ganz wechseln wollen. Eine Festlegung wird damit
aber nicht getroffen, sie dient aber als grobe Planungsgrundlage für die Schulleitung. |